Marinke Gindullis

Listenplatz 16 für die Hamburgische Bürgerschaftswahl und Direktkandidatin im Wahlkreis 9 – Barmbek – Uhlenhorst – Dulsberg
47, Politikwissenschaftlerin
Stadtteil: Uhlenhorst/Winterhude

Mein Name ist Marinke Gindullis, 1967 in Hamburg geboren. Ich bin leidenschaftliche Politikwissenschaftlerin, Radfahrerin, Malerin und Genießerin und seit 2012 Mitglied der Piratenpartei. Angestellte im Sozial- und Gesundheitswesen. Ich arbeite gerade an meiner Promotion im Bereich globaler Satellitennavigationssysteme. Seit über zwei Jahrzehnten auf der Uhlenhorst zu Hause. Ich lebe an der Schnittstelle zwischen Uhlenhorst und Winterhude und schätze die entspannte Individualität des Viertels.

Fragen gerne per Abgeordnetenwatch: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/marinke-muller-gindullis

E-Mail: marinke.gindullis@piraten-hh.de
Twitter: @Politpiratin
Facebook: marinke.gindullis

Damit auch Menschen aus anderen Erdteilen sich in Hamburg ebenso zu Hause fühlen können, lebe ich als Mit-Initiatorin und Vorstand des Vereins Lessan e.V. eine offene Willkommenskultur. Wir kümmern uns nicht nur um Neuankömmlinge in Hamburg, denen das Einleben schwerfällt. Wir helfen auch Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger in Hamburg leben und weiterhin Unterstützung benötigen. Darüber hinaus unterstützen wir afrikanische Einwanderer bei der Formulierung ihrer Forderungen an die Hamburger Politik: Integrationshemmnisse in Bezug auf Sprachzertifkate (B2), die Ausbildungssituation und Wohnungssuche müssen abgebaut werden!

Mehr direkte Demokratie wagen!

Die Forderung der Piratenpartei nach echter Bürgerbeteiligung und niedrigschwelliger politischer Partizipation ist für mich wegweisend. Sie umfasst die Transparenz politischer Entscheidungsprozesse, eine offene Informationspolitik und Live-Streams parlamentarischer Debatten. Denn nur, wer weiß, was geschieht, kann sich politisch positionieren.
In Hamburg sind Transparenz und Bürgerbeteiligung insbesondere bei Bauverfahren leider noch immer nicht selbstverständlich.

Ein aktuelles Beispiel ist die restriktive Implementation des Hamburger Busbeschleunigungsprogramms durch den Senat. Genaue Information über die Umsetzung des Programms erhalten die Menschen nicht auf den offiziellen Portalen, sondern in den Regionalausschüssen. Hier treffen sich neben Abgeordneten aber meist nur Eingeweihte. Der normale Bürger erfährt in der Regel erst, was geschieht, wenn sich die Baustelle schon direkt vor seiner Haustür befindet. Diese mangelhafte Informationspolitik legt den Schluss nahe, dass echte politische Partizipation nicht gewollt ist. Gelingt es dann doch, die Menschen darüber zu informieren, dass in ihrem Quartier wichtige Entscheidungen anstehen und sie erscheinen zu Hunderten – wie in Uhlenhorst und Winterhude geschehen – in den Ausschüssen, dann werden sie zwar widerstrebend angehört, ihre Forderungen aber nicht berücksichtigt.

Dies ist für mich keine Politik des 21. Jahrhunderts. Um hier etwas zu ändern, trete ich bei der Wahl zu Hamburger Bürgerschaft an. Deshalb unterstütze ich die von den Initiativen „Unser Mühlenkamp“ und „Unser Uhlenhorst“ initiierte Volksinitiative „Stopp des Busbeschleunigungsprogramms.“

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