Heino-SchenkHeino SchenCk

Listenplatz 1 zur Wahl der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, Bezirkskandidat Wahlkreis 6 (Barmbek Nord)
Stadtteil: Barmbek

Ich bin 55 Jahre alt und durch meinen Beruf als IT-Consultant auf pragmatische Lösungen fixiert. Seit 2011 bin ich PIRAT und seit 2015 Vorsitzender des Bezirksverbandes Hamburg-Nord, sowie seit 2017 Beisitzer im Landesverband Hamburg. Nach mehreren Kandidaturen zur Bundestags-, Bürgerschafts- und Bezirkswahl bin ich aktuell Abgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. Meine Schwerpunkte sind Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung und Soziales.

E-Mail: heino.schenck@piraten-hh.de
Twitter:@BlossNicht0815

Dinge die die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk wünschen und die auch das Bezirksamt und die Bezirkspolitik befürworten, können oft nicht (eigenverantwortlich) umgesetzt werden. Deshalb fordern wir PIRATEN eine Stärkung der Bezirke – bis hin zur Abschaffung der ‚Einheitsgemeinde Hamburg‘.

Besonders im Bereich ‚Stadtentwicklung‘ – besser wäre ja ‚Bezirksentwicklung‘, mit Schwerpunkt Wohnungsbau, Verkehr, Infrastruktur, gibt es vom Senat parteipolitische und/oder ideologische Vorgaben an die Fachbehörden die den Bezirk zu einem Bittsteller degradieren und selbst wenn der Bezirk theoretisch Handlungsfreiheit hat – wird vom Senat oftmals evoziert, sogar bei erfolgreichen Bürgerbegehren. Das muss sich zu Gunsten der Bezirke und deren Bürgerinnen und Bürgern verbessern/verändern.

Gerade im Bereich Wohnungsbau wäre es sinnvoll städtischen Grund und Boden nur noch zu 100% gefördert, zur Erbpacht, an Genossenschaften zu vergeben und diese ggf. mit Aufbaukrediten der IKB den Wohnungsbau zu erleichtern.

Des Weiteren muss der Erhalt von ‚Stadtgrün‘, also Parks, Kleingärten und Straßenbäumen mehr Priorität erhalten, denn Pflanzen reinigen die Luft, bieten Tieren eine Lebensgrundlage und erhöhen die Lebensqualität.

Wir sehen auch das gegenseitige gegeneinander ausspielen von verschiedenen Verkehrsmittel, wie z.B. Auto gegen Fahrrad sehr kritisch. Wir fordern viel mehr in ‚Shared Space‘ zu denken, wo jeder/jede Verkehrsart ihren Platz hat. Dazu gehört natürlich auch der Ausbau des ÖPNV, z.B. mit Stadtbahn und allen anderen sinnvollen Möglichkeiten und dieses dann kostenfrei (steuerfinanziert) für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine Stärkung der Bezirke macht die von uns geforderte bessere Bürgerbeteiligung (die PIRATEN haben diesen Bergriff ja erst ins ‚Politksprech‘ gebracht) erst möglich und wirksam.

Aus unserer Sicht muss Politik von unten nach oben gemacht werden und dafür braucht es für die Bürgerinnen und Bürger die einfache Möglichkeit der Teilhabe, z.B. durch die Schaffung/Stärkung von Quartiers-/Stadteilräten und eine frühzeitigere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei in Planung befindlichen Bezirksprojekten.

Bei einer Wiederwahl in die Bezirksversammlung werde ich weiterhin daran arbeiten den Bürgerinnen und Bürgern größtmögliche Transparenz geplanter Projekte im Bezirk zu ermöglichen und sie weiter zu ermutigen ihren Willen zum Ausdruck zu bringen sowie sie dabei als Schnittstelle zwischen ‚Bürgern und Politik‘ begleiten.

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